
Schönes Spiel für ein paar Stunden angenehmen Spielspaß - Das Spiel ist sehr nett aufgemacht: Die Suchbilder verströmen eine je nach Ort passende Atmosphäre, so ist zum Beispiel das verlassene Krankenhaus etwas gruselig, der Spielwarenladen wirkt dagegen heimelig. Nach den ersten Fällen stellt sich jedoch eine gewisse Routine ein, da sich die Suchbilder für die jeweiligen Orte nicht ändern, das heißt, sofern man schon ein paar Fälle in einem gewissen Ort gespielt hat, weiß man bereits, wo sich die Gegenstände befinden. Das tut dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch. Störender sind da schon die manchmal kryptischen Hinweise auf die gesuchten Dinge - dass Kreuz auch die Spielkartenfarbe bezeichnet, darauf kommt man ja noch. Aber von Mitbringsel auf einen Strauß roter Rosen? Das ist dann doch etwas unsinnig.Auch die Zielgruppe bleibt etwas unklar. Wird man auf dem Cover noch schön gesiezt, wird man im Spiel selbst konsequent geduzt. Auch wenn die Graphik oft auf Kinder getrimmt wirkt, sind dann einige der Suchbilder selbst so kompliziert, dass sich Zweifel einstellen. Das Kind sollte schon eine große Portion an Geduld mitbringen, denn einige Gegenstände sind so versteckt, dass auch Erwachsene mitunter minutenlang suchen müssen.Allerdings können Kinder auch viel von diesem Spiel lernen - etwa die Fähigkeit zur Abstraktion, denn einige mehrfach vorkommende Gegenstände, wie etwa die Frösche, sehen keinesfalls immer gleich aus. Das kann aber auch leicht zu Frustration führen. Die Eltern sollten daher selbst abwägen, ob dieses Spiel für ihr Kind geeignet ist. Auf jeden Fall ist die Angabe auf dem Spiel von ab drei Jahren unpassend. Doch bereits für Kinder ab neun oder zehn Jahren kann dieses Spiel empfohlen werden.Mit Huntsville erhält man ein schönes Spiel für ein paar Stunden angenehmen Spielspaß, das auch Erwachsene noch vergnügen kann.