
Nach dem 34.787-igsten Patch spielbarer :-) - Zuerst möchte ich vorwegnehmen, dass die fünf Sterne nur wegen dem unschlagbaren Preis vergeben wurden. An und für sich ist Stalker ein relativ gutes, nie fertig gewordenes Spiel. Zuerst der Geldmangel und zum Schluss der Zeitmangel haben dieses Spiel seines vollen Potentials beraubt.Die Graphik wäre zu seiner Zeit spitzenmäßig, heute zwar noch immer sehr schön, aber nur noch eine Vase in Großmutters Kinderzimmer.Die Möglichkeit seine Beine als einziges Bewegungsmittel zu benutzen macht am Anfang zwar noch Spaß die riesige frei begehbare Landschaft zu durchforsten, wird aber mit zunehmender Spieldauer lästig. Vor allem bei komplett gepanzerten Rüstungen, mit denen man nicht mehr sprinten kann.Physikalisch korrektes Umfallen der Gegner nach erfolgreicher Elimination schwebte einst wohl auch nur auf den Festplatten der Programmierer. Auch das Reden der Gegner nachdem diese schon getötet wurden ist, naja........ nicht sooooo schlimm. Die KI folgt zwar immer demselben Schema, ist aber besser als bei manch anderen Shootern.Die Atmosphäre, vor allem von unterirdischen Welten, ist bei Dunkelheit im Real Life sehr empfehlenswert!Außerdem punktet Stalker durch seine Stabilität am Rechner, bei mir ist es nie zu einem Absturz gekommen!Außerdem gefällt mir immer die Lagerfeueratmosphäre, bei der öfters auch richtige Aufnahmen einer Westerngitarre erklingen.Wie gesagt, für 10€ kann man absolut nichts falsch machen, wenn man sich dieses Spiel kauft!
Das Warten hat sich gelohnt^ - Ein so tiefgründiges Spiel, welches einen auch noch zum lachen bringen kann - falls man russisch beherrscht und somit die Witze am Lagerfeuer versteht - habe ich bisher noch nie gesehen.Ein Eghoshooter, der eine unheimliche, unglaublich fesselnde Stimmung überträgt, wie es noch kein anderer geschafft hat.Das Warten hat sich gelohnt!Grafik ist schön anzusehen, Tag- und Nachtwechsel läuft fließend, die Umwelt lebt, dank moderner KI, die Feinde sind intelligent, schießen aus der Deckung heraus, die Physik funktioniert einwand frei, alles bewegt korrekt - absolute Kaufempfehlung für dieses Spiel.Allerdings muss auch gewarnt werden, es ist kein Spiel für schwache Nerven!
einfach ein erstklassiges PC-Spiel - Willst du: -Fesselnde Spannung die dir das Deodorant versagen läßt?-Packende Story die du unbedingt ergründen werden willst?-Suchtfaktor der deine Freundin frustrieren wird?-Anspruchsvolles aber trotzdem gut von der Hand gehendes Gameplay?-Atmosphäre die dir unter die Haut gehen wird?Kannst du hiermit leben:-Patchzwang der deine Internetverbindung rauchen lassen wird?-Einem Multiplayermodus auf dem die Typen mittlerweile so krass unterwegs sind daß du da nicht mal anzufangen zu versuchen brauchst? (persönliche Erfahrungen können variieren)Wenn dies auf dich zutrifft solltest du dir dieses Game zulegen. Ich habs nicht bereut und werd mir Clear Sky auch zulegen sobald es nicht mehr ganz so teuer ist (ich zahl nur prinzipiell nie mehr als 30 eier fürn Spiel). Noch was, nach dem patchen auf Version 1.0005 hatte ich NULL Bugs und das Programm ist in den vielen Stunden die ich damit verbracht habe nicht einmal abgestürzt oder hängengeblieben.System: Win Vista 64 Bit, nForce 680i von Asus, Core 2 Duo E6750, 4 Gigs (2*2) Gskill DDR800, GeForce 8800 640MBSpiel läuft bei 1600*1200 und alles auf höchster Stufe perfekt ruckelfrei.Hoffe meine Rezension hat euch geholfen :-)P.s. beim Spassfaktor fragen die einen auf der Rezensionserstellungs- seite wie lustig ist dieses Spiel. Da das Spiel nicht sehr lustig ist hab ich halt eben mal einen Stern gegeben (und jetzt lassen die mich nur den Text reeditieren) aber der SPASSFAKTOR bekommt von mir natürlich auch FÜNF STERNE!
Knallharter Shooter mit Seele - S.T.A.L.K.E.R. hat mich von Beginn an fesseln können. Die lebendige Spielewelt läßt einen tief eintauchen in eines quasi-postapokalyptisches Szenario, in dem man zu überleben versucht. So muß man sich anfangs noch mit schwächlicher Faustwaffe und unhandlicher Shotgun ungeschützt durch eine lebensfeindliche Umgebung kämpfen und überlegenen feindlichen gesonnenen Gruppierungen häufiger ausweichen als ihnen gegenüberzutreten. Mit zunehmender Erfahrung und wachsendem Budget sowie etlichen Items aus den Verstecken besiegter Gegner wachsen jedoch die Überlebenschancen. Rollenspiel-Feeling kommt auf. Der Spielverlauf gestaltet sich dabei nicht-linear. Wie ihr euren Überlebenskampf gestaltet und wieviel ihr über euch selbst herausfinden wollt, steht euch im Rahmen der gebotenen Aufträge und Handlungsstränge frei. Und es hat Konsequenzen für den Ausgang des Spiels.Der Spielverlauf wird nicht durch eine Aneinanderreihung von mit Aggressoren vollgestopften Levels bestimmt, sondern es handelt sich um eine frei begehbare Spielwelt, in der sich Freund und Feind gleichermaßen bewegen. Dennoch gibt es missionsgebundene Abschnitte, die dem nahe kommen, hier ist dann Können gefragt, nicht zuletzt dank der recht guten Gegner-KI. Missionen erhält man von neutralen Händlern und von zwei der dominierenden Gruppierungen. Da diese miteinander verfeindet sind, steht man zudem bald vor der Wahl, einer von beiden beizutreten oder sich weiterhin als Außenseiter durchzuschlagen. Technisch gibt sich S.T.A.L.K.E.R. keine Blöße - die Spielwelt ist nett anzusehen, vor allem die Außenareale erfordern aber entsprechende Rechenpower - wer die nicht vorhalten kann, kann eine erhebliche Leistungssteigerung durch kompletten Verzicht auf dynamische Beleuchtung erzielen. Zuviele Einschränkungen machen das Spiel aber hässlich. Ein Mittelklasse-Gamer-PC sollte es schon sein, wenn man die volle Grafikpracht genießen will. Und weil es bei Ego-Shootern generell nicht sinnvoll ist, Ruckler in Kauf zu nehmen und die Auflösung zu minimieren, ist hier mindestens eine starke Monocore-CPU (ab 3 GHz bzw 3000+), 1 GB RAM und eine Grafikkarte im Leistungsbreich ab ATI x1650XT/Geforce 7600GT aufwärts zu empfehlen, unterhalb dessen nimmt die Spielbarkeit selbst bei Minimalkonfiguration drastisch ab (wer andere Erfahrungen gemacht hat: bitte als Kommentar anfügen, ist bei PC-Games immer hilfreich).S.T.A.L.K.E.R. zählt zu meinen absoluten Lieblingen der letzten Jahre. Das Spiel versprüht massig Charme und bietet trotz des für Ego-Shooter eher unüblichen Gameplays genügend Action und Herausforderungen auch für geübte Spieler. Daher vergebe ich volle Punktzahl für den Spielspaß. Weshalb ich dem Produkt insgesamt nur 4 Sterne gebe, liegt vor allem an zwei Kritikpunkten: zum einen leidet der Reiz ausladender Areale an der Tatsache, daß keine Fahrzeuge verfügbar sind. Gerade, wer den Ehrgeiz besitzt, möglichst viele Missionen zu erfüllen, wird an den elend langen Laufwegen fast verzweifeln.Zum anderen ist das Spiel verbugt. Obwohl mittlerweile 5 Patches erschienen sind, sind immer noch Fehler auszumachen, vor allem Missionsbugs trüben dabei das Spielvergnügen.Was ferner noch zu bemängeln wäre, ist das etwas knapp bemessene Inventar, weil dies unter anderem bedingt, daß ihr bei Überlast nur sehr wenig sprinten könnt. Das ist realistisch, macht die langen Laufwege aber noch nerviger ...Außerdem wurden große Teile der Dialoge nicht eingesprochen sondern sind abzulesen. Mich persönlich hat das nicht gestört, aber State Of The Art ist das sicher nicht.Noch ein paar abschließende Worte zum Multiplayer-Modus: das Serverangebot ist spärlich. Und die Karten sind eher langweilig und vorrangig reizvoll für Leute, die gerne in kuscheliger Deckung mit ihrem Scharfschützengewehr campen. Dieser Spielmodus stellt meines Erachtens kein Kaufargument dar, ist aber ohnehin auch mehr als Bonus denn als integraler Bestandteil des Games zu sehen. Im Überblick ein toller Titel mit verschmerzbaren Schwächen. Und bei 10 Euro Neupreis kann ich einen Kauf daher selbst bei den genannten Kritikpunkten noch wärmstens empfehlen.